12. Törchen

Hallo Ihr Lieben!♥

Heute ist schon der 12. Dezember, kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht, oder?

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Auch heute öffnen wir ein Törchen und da befindet sich ein spannendes Interview mit Salvatore Treccarichi drin. Wer das ist und was er so für Bücher schreibt kann er Euch am aller besten selbst erzählen, deshalb kommt hier auch schon das Interview 🙂

 

 

 

Frage: Stellen Sie sich und Ihre Bücher bitte kurz vor! Warum sollte man die „Gerwod“-Reihe unbedingt lesen?
Antwort:
Ich bin der Sohn sizilianischer Einwanderer und zweisprachig aufgewachsen. Geboren wurde ich in Mönchengladbach am Niederrhein. In Aachen habe ich Bauingenieurwesen studiert. Seit einigen Jahren bin ich in Bochum wohnhaft. Dort habe ich geheiratet und bin Vater einer Tochter.
Meine Gerwod-Serie sollte man lesen, da man dort auf eine lange fantastische Reise mitgenommen wird. Einer Reise, die durch eine vollkommen neu erdachte Fantasywelt führt.

Frage: Im Sommer 2019 soll schon der zehnte Band der „Gerwod“-Reihe veröffentlicht werden, wie kamen Sie auf die Idee dieser Reihe? Waren von Anfang an so viele Bücher geplant?
Antwort:
Ich lese selber gerne historische und fantastische Romane. Der Anstoß eine lange Serie zu schreiben, kam jedoch durch ein trauriges Ereignis zustande. Nach einer Fehlgeburt benötigte ich etwas, um mich geistig abzulenken. Dies gelang mit durch eine fantastische Reise. Tatsächlich befinden sie die Protagonisten der Geschichte fast ständig unterwegs. Dabei lernen sie viele neuartige Völker, Länder und Städte kennen.
Allerdings waren nicht von Anfang an 10 Bände geplant. Ausgelegt war die Geschichte ursprünglich auf 3 Teile. Sehr schnell hat sich aber gezeigt, dass es viel mehr Bücher werden mussten.

Frage: Im Dezember wird allerdings erstmal der achte Band veröffentlicht, sind Sie deswegen (bereits) aufgeregt? Können Sie uns schon ein bisschen mehr verraten?
Antwort:
Aufgeregt war ich eigentlich bei der Erstveröffentlichung meines ersten Buches. Mittlerweile hat geschäftige Routine eingeschlichen.
Der 8. Teil der Serie heißt »Hanols Söhne«..
Hanol ist der Gott zweier menschlicher Steppenvölker, die im Allgemeinen als Pferdemenschen und Grasfüßer bekannt sind. Sie selbst bezeichnen sich jedoch nach Hanols Söhnen Beo und Talo als Beowanis und Talowanis.
Im 8. Teil spitzt sich der Kampf zwischen dem Bösen und Guten nochmals zu. Dabei spielen die Steppenkrieger, die Söhne Hanols, eine entscheidende Rolle.

Frage: Der erste Band ist am 13.09.2016 erschienen, wie konnten Sie so schnell, so viele Bücher schreiben?
Antwort:
Es ist richtig, dass das erste Buch am 13.09.2016 veröffentlicht wurde. Mit dem Schreiben der Serie habe ich jedoch bereits im Jahr 2012 begonnen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte ich schon fünf Teile in der Schublade. Im Schnitt schreibe ich also nur ein bis zwei Bücher pro Jahr. Mehr ist neben Beruf und Familie nicht drin.

Frage: Was ist Ihr Schreibritual? Was brauchen Sie unbedingt? Und hören Sie Musik beim schreiben?
Antwort:
Nein, Musik geht bei mir beim Schreiben gar nicht. Beim Schreiben tauche ich selbst in meine Geschichte ein. Da bedarf ich meine ganze Konzentration und vollkommene Ruhe.
Zum Schreiben benötige ich unbedingt mein Laptop. Und ohne das Recherchieren im Internet könnte ich mir heutzutage das Schreiben auch nicht mehr vorstellen.

Frage: In dem Klappentext liest man viel von einem Waldkehr, einem Nachtalp und anderen Wesen/Rassen, was hat es damit auf sich? Wie sind Sie auf die Idee gekommen, mal etwas anderes zu machen?
Antwort:
Wenn man nach den Bewertungen geht, hebt sich die Gerwod-Serie vor allem durch die zahlreichen Kulturen und Spezies aus.
Ich erzähle nicht nur eine Geschichte, sondern stelle auch eine neue Welt vor.
Dort leben neben den Menschen die sogenannten Alten Völker. Das ist eine ganze Reihe Spezies. Ich selbst war es satt, ständig auf die oft kopierten Elben, Zwerge und Orks zu treffen.
Erwähnen möchte ich die magiebegabten Zähhäuter, die hünenhaften Nachtalpe und die friedfertigen Waldkehre. Aber genauso gibt es dort Sandläufer, Eisler, Luftdinger, Gelblinge, Endagider, Meergraber, Erdwichte, Keldarer, Lupiner, Baumhüter, Bauchmäuler, Kedatus, Wassermänner, Nachtgreife, Schwarzfalter, Höhlenwichte und viele mehr.
Mit macht es wirklich einen riesen Spaß, diese Kreaturen zu erfinden.

Frage: Mit welchem Ihrer Protagonisten würden Sie am liebsten auf einer einsamen Insel stranden und warum?
Antwort:
Da gibt es einige Helden, die sich auf einer einsamen Insel als nützlich erweisen würden. Beispielsweise ein Magier Namens Helmko. Wobei er derweilen ein eigenwilliger und unnahbarer Kerl ist. Besonders sympathisch ist er nicht.

Frage: Sie schreiben momentan den zehnten und somit letzten Band der „Gerwod“-Reihe, wie fühlt es sich an, langsam aber sicher zu einem Ende zu kommen?
Antwort:
Das Schreiben der Geschichte begleitet mich einen langen Abschnitt meines Lebens. Da braucht man wirklich viel Geduld und Ausdauer.
Ich möchte hier gern den Vergleich zu einem Marathonlauf aufführen. Auch dabei erlebt man so manche Höhen und Tiefen. Und wenn dann die Knochen und die Muskeln schmerzen, denkt man schon mal an das Aufgeben. Die Getränkestationen geben einen neuen Mut und neue Kraft, so wie bei mir die Veröffentlichungen der einzelnen Teile meiner Serie.
Jetzt habe ich das Ziel vor Augen. Das Ende meines Buches, das ich mir vor Jahren überlegt habe. Doch auch so, wie der Verlauf eines Marathons nicht vorausgeahnt werden kann, hat sich beim Schreiben die Geschichte anders entwickelt, als ursprünglich geplant. Wie ein Marathonläufer, der nicht die erhoffte Zielzeit erreicht, aber dennoch über das Finish glücklich ist, freue ich mich, das Buch bald zu Ende zu bringen.
Vor allem kann ich endlich all die Ideen zu Papier bringen, die mir schon so lange durch den Kopf gehen. Das ist sehr aufregend für mich. Ich kann es kaum noch aushalten, nach acht Jahren endlich das Wort »Ende« zu schreiben.

Frage: Haben Sie bereits etwas neues geplant?
Antwort:
In der Tat habe ich einige Ideen. Vielleicht sogar ein Kinderbuch. Meiner Tochter habe ich einige Geschichten erfunden, die ich niederschreiben könnte. Das wäre ein Ausgleich zu meiner gruseligen und abenteuerlichen Gerwod-Serie, die nicht für Kinder geeignet ist.

Frage: Haben Sie einen Lieblingsautoren und ein Lieblingsbuch?
Antwort:
Wie viele Autoren wurde auch ich bereits als Kind durch den großen Tolkien und seiner Ringtrilogie inspiriert. Gut finde ich auch die Bücher von Tad Williams. Hier insbesondere die Serie »Das Geheimnis der Großen Schwerter«.

Frage: Möchten Sie Ihren (zukünftigen) Lesern noch etwas sagen?
Antwort:
Wer mich und meine Bücher näher kennenlernen möchte, kann mich bei Facebook und auf meiner Website besuchen.

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An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Salvatore Treccarichi für das Interview bedanken!

Ich hoffe, Euch haben die Fragen sowie die Antworten gefallen!

Bis morgen, zum nächsten Törchen
Eure Riri♥

 

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Ein Kommentar zu „12. Törchen

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